Herzlich Willkommen!

Im April 2016 kam urplötzlich ein kurzzeitiger Mitbewohner in mein Leben. Nicht das ich ihn darum gebeten hätte. Aber mir blieb auch nichts anderes übrig als ihn erstmal willkommen zu heißen. Sein Name?

Brustkrebs – MammaCa

Der Gedanke diese neue Lebenserfahrung mit anderen zu teilen kam mir sehr schnell. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Pro Jahr wird die Diagnose Mammakarzinom  ca. 70.000 mal gestellt (Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft). Also ein Thema das viele Frauen angeht.

Nach fast zwei Jahren habe ich gemerkt der Krebs ist bedeutend nachhaltiger wie ursprünglich gedacht. Mein anfangs sehnlichster Wunsch „mein altes Leben wiederzubekommen“, ging nicht in Erfüllung. Den Weg in meine Zukunft hatte ich immer noch nicht gefunden. Aber die Hoffnung, irgendwann wieder in gaanz ruhiges Fahrwasser zu gelangen, blieb bestehen.

Jetzt nach gut fünfeinhalb Jahren manifestiert sich die Diagnose ME/CFS. Eine chronische, noch nicht heilbare Erkrankung. Daher schließe ich meinen Blog über meine Krebserkrankung.

Ich möchte allen, die an Brustkrebs erkranken mit auf den Weg geben, was ich lange als so selbstverständlich hingenommen habe. Ihr habt eine sehr schwere Erkrankung, die aufgrund der guten Erforschung jedoch viel Erfolg auf Heilung verspricht. Nehmt dies dankbar an und geht euren Weg durch die Therapien, denn ihr bekommt die Chance etwas für eure Gesundung zu tun.

Das ist bei ME/CFS nicht so. Es gibt kaum Forschungsgelder, keine Therapien oder standardisierte Diagnosekriterien. Vielleicht finde ich Kraft mich zukünftig dafür zu engagieren.

Mitteilen möchte ich mich auf jeden Fall weiterhin. Hier erfährst du wie es mir jetzt so ergeht.

Elke

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel)